Funktionen · Steuern

Steuern planen ohne Überraschungen.

finkraft rechnet Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer und Krankenversicherung in deinen Plan ein: als Rücklage, als Termine und als Nachzahlung, die du kommen siehst.

Der Rechner

Wie viel musst du zurücklegen?

Kein zu versteuerndes Einkommen, keine Anlage-Nummern. Du gibst deinen Gewinn ein.

45.000 €
15.000 €120.000 €
So teilt sich dein Gewinn45.000 €
50-%-Angstregel
Finanzamt 12,9 %Krankenkasse 21,1 %

Die Linie bei der Hälfte ist die 50-%-Angstregel: die Hälfte wegpacken, weil man es nicht weiß.

Dein Satz statt 50 %
~34%
15.316 € im Jahr, 1.276 € im Monat
Einkommensteuer5.821 €
Kranken- & Pflegeversicherung9.495 €
Wirklich deins29.684 €

Mit der 50-%-Regel würdest du 7.184 € zu viel parken: Geld, das arbeiten könnte, statt auf dem Tagesgeldkonto zu liegen.

In finkraft wird daraus deine monatliche Rücklage: als Rate, mit den Terminen, an denen Finanzamt und Krankenkasse wirklich abbuchen.

Kostenlos starten →

Vereinfacht gerechnet für hauptberuflich Selbstständige (Einzelunternehmen, gesetzlich versichert): Grundtarif 2026, Kranken- und Pflegeversicherung mit durchschnittlichem Zusatzbeitrag, verheiratet = Splitting ohne weiteres Einkommen. Ohne Gewerbesteuer (wird bei Einzelunternehmen weitgehend auf die Einkommensteuer angerechnet), ohne Soli und Kirchensteuer. Eine Schätzung zum Verstehen, kein Bescheid.

Mit UG oder GmbH rechnet finkraft anders: Körperschaftsteuer, Gehalt und Ausschüttung. Zum Rechtsform-Vergleich →

Der Unterschied

Aus der Zahl wird dein Plan.

Andere Rechner geben dir eine Jahreszahl. In finkraft läuft sie weiter: als Rate, als Termin, als Rücklage.

01

Dein Satz: ~34 %

Gerechnet aus Tarif, Beitrag und Freibetrag statt aus einer Faustregel.

02

Als Rate: 1.276 € im Monat

Steuer-Rücklage4.680 € / 6.240 €
03

An echten Terminen

10. SepUSt August−1.312 €
10. DezESt-Vorauszahlung−2.140 €
Jul 27Nachzahlung 2026−3.418 €
Der Zeitverlauf

Das erste gute Jahr.

Ein gutes erstes Jahr bedeutet oft: Nachzahlung plus höhere Vorauszahlungen, beides im Folgejahr. finkraft zeigt beide am echten Datum.

2026

Jahr 1 läuft gut

Frühjahr 2027

Erklärung, dann Bescheid

Jul 2027

Nachzahlung 3.418 €

Direkt danach

Höhere Vorauszahlungen

Deine monatliche Rate deckt beides: Nachzahlung und höhere Vorauszahlungen.

Umfang

Alle Steuern, jede Rechtsform.

ESt

Einkom­mensteuer

Aus deinem Gewinn, Tarif 2026 inkl. Soli-Freigrenze.

GewSt

Gewerbe­steuer

Dein Hebesatz und Freibetrag, Anrechnung auf die Einkommensteuer.

USt

Umsatz­steuer

Am 10. fällig. Als Kleinunternehmer siehst du beide Grenzen kommen.

KSt

Körper­schaftsteuer

15 % plus Soli, für UG und GmbH.

KV/PV

Krankenversicherung

Vorläufig 412 € im Monat. Die Nachberechnung nach dem Bescheid ist schon eingeplant.

Keine Steuer, aber oft der größte Abzug, deshalb rechnet finkraft sie mit.

EinzelunternehmenGbRUGGmbH

Alle Steuerwerte kommen aus quellen-verifizierten Regelsätzen, für jedes Kalenderjahr eigens hinterlegt. Stand: Deutschland 2026. Keine Faustregeln. Für größere Anschaffungen liegt die amtliche AfA-Tabelle mit 231 Positionen bereit: Du suchst deine Kamera oder deinen Laptop, finkraft kennt die Nutzungsdauer.

FAQ

Häufige Fragen

Wenn du hauptberuflich selbstständig, ledig und gesetzlich versichert bist: rund 22.300 € im Jahr, also etwa 37 %. Davon 9.626 € Einkommensteuer und 12.660 € Kranken- und Pflegeversicherung. Probier deinen Wert im Rechner oben.

Sie reichen, sie sind nur teuer. Die Regel ist ein guter Schutz, solange man die eigene Zahl nicht kennt. Bei 45.000 € Gewinn liegt der echte Satz bei rund 34 %; die halbe Summe zurückzulegen bindet 7.184 €, die nicht gebunden sein müssten.

Einkommensteuer (inkl. Vorauszahlungen und Nachzahlung), Gewerbesteuer mit deinem Hebesatz, Umsatzsteuer und die gesetzliche Krankenversicherung inklusive Nachberechnung. Bei UG und GmbH: Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer.

Ja. Ohne Umsatzsteuer bleiben Einkommensteuer und Krankenversicherung, und die machen den größeren Teil deiner Rücklage aus. finkraft rechnet mit der Kleinunternehmer-Regelung und warnt dich, sobald dein Plan eine der beiden Grenzen reißt: 25.000 € Umsatz im Vorjahr oder 100.000 € im laufenden Jahr. Trägst du deinen Umstiegs-Monat als „Regelbesteuert ab" ein, rechnet der Plan ab da mit Umsatzsteuer.

Kein Ersatz für Steuerberatung. finkraft ist ein Planungswerkzeug und leistet keine Steuerberatung im Sinne des StBerG. Für verbindliche Auskünfte ist deine Steuerkanzlei zuständig.

Kein Termin trifft dich unvorbereitet.

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